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Bundessteuerberaterkammer fordert Rechtssicherheit beim Thema Mindestlohn

Die Bundeskammerversammlung der Bundessteuerberaterkammer hat eine Resolution zum Mindestlohn verabschiedet.

Die Bundessteuerberaterkammer führte aus, dass viele Regelungen zum Mindestlohn unklar oder auslegungsbedürftig sind.

Die Tatsache, dass das Mindestlohngesetz Auswirkungen auf die Lohn- und Gehaltsbuchführung und die Abführung der Sozialversicherungsbeiträge hat, diese Auswirkung durch das Mindestlohngesetz aber nicht geregelt werden, führt derzeit zu großer Rechtsunsicherheit. Hier besteht dringender Nachbesserungsbedarf.

Der Präsident der Bundessteuerberaterkammer, Dr. Horst Vinken, äußerte sich wie folgt: „In der Praxis führt der Mindestlohn zu großen Problemen. Die Steuerberater sind für ca. 25% der Lohnabrechnungen aller Beschäftigten zuständig. Sollen diese Abrechnungen rechtssicher erfolgen, werden dringend verlässliche Grundlagen im Bereich Lohnsteuer und Sozialversicherung benötigt.“

Das Thema ist also noch längst nicht erledigt und wird Arbeitnehmer wie Arbeitgeber noch einige Zeit beschäftigen.

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