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Urteil des Finanzgericht Baden Württemberg: Berücksichtigung von Fahrt- und Unfallkosten

In einem Verfahren vor dem Finanzgericht Baden-Württemberg ging es darum, dass der Steuerpflichtige im Rahmen einer doppelten Haushaltsführung Fahrt- und Unfallkosten als Werbungskosten berücksichtigt wissen wollte, was durch das Finanzamt abgelehnt wurde. In einer hiergegen gerichteten Klage gab das Finanzgericht Baden-Württemberg dem Kläger mit Urteil vom 24.06.2014 Recht.

In seiner Begründung führte das Finanzgericht Baden-Württemberg aus, dass die –der Höhe nach unstreitigen- Unfallkosten auf einer der 30 Rückfahrten des Klägers zu seiner Arbeitsstätte entstanden sind und nicht auf einer Umwegfahrt. Daher sind diese ebenfalls neben der Entfernungspauschale als allgemeine Werbungskosten zu berücksichtigten.

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